Alu-Pfeile Easton RX7

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abgemeldet01

Alu-Pfeile Easton RX7

Beitrag von abgemeldet01 »

Wenn ich in einer Reklame für Pfeilschäfte den Ausdruck "Dynamischer Spine" finde, ist es für mich sofort klar, dass da keine solide Beschreibung der Vor-und Nachteile dieses Pfeiltyps vorliegt, sondern Geschwurbel.
Dieser Pfeilschaft soll ca 13.-€ kosten, der hochbewährte Easton AL-Schaft kostet ca 6.-€.
Der Alu-Pfeil Easton RX7 soll einen kegelförmigen Verlauf des Durchmessers haben, der Durchmesser soll also von der dicksten Stelle vorne auf einen kleineren Durchmesser am Ende abnehmen.
Was für Vorteile soll das bringen? Dickere Pfeile in der Halle, um gerade noch die Zehn anzukratzen?
Das geht mit normalen Easton Al Pfeilen viel besser und einfacher. Und preiswerter.
Dass Spitzenschützen diesen Pfeiltyp schießen, zeigt nur, dass sie von Easton gesponsert werden, ein wirklicher Vorteil ist nicht zu erkennen.
Sollte das Argument heißen, "dieser Pfeil ist leichter, und die dadurch erreichte höhere Geschwindigkeit führt zu einer rasanteren Flugbahn" dann kann ich über diesen Unsinn noch nicht mal mehr lachen...
Gruß und klar doch,
"Gut Schuß!"
Christian
b_der_k_te
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Re: Alu-Pfeile Easton RX7

Beitrag von b_der_k_te »

Dicke Pfeile für die Halle sind halt immer noch beliebt. Nur, dicke Pfeile sind entweder sehr steif (=niedrigen Spinewert), oder sind so dünnwandig das sie den Ruf haben schnell man abzubrechen. Schütz:innen die weichere Pfeile benötigen, gehen dadurch "dem Markt" verloren. Eine Verjüngung, also ein dünnerer Schaft zum Nockenende hin kann da schon was bewirken. Technisch wäre das schon klasse wenn ein Aluschaft hinten immer dünner wird. Es gibt Stimmen die behaupten das dadurch das Heck beim Vorbeiflug mehr Abstand zum Bogen bekommt. (Weil es dünner ist, ist der Bereich auch weicher, biegt sich mehr und ist deshalb weniger im Weg.) Eine Eigenschaft die auch schon den gebarrelten Schäften ACE und X10 nachgesagt wird. Technisch betrachtet ergäbe so ein Taper einen gleichmäßigeren Spannungsverlauf im Material - wie bei einem Tragarm.

Nur wenn es denn so wäre... Und da es neu ist vergleicht auch Niemand mehr mit "den alten" Schäften.
Die RX7 werden in drei Spinewerten (420, 475 und 525) verkauft. Liest man genauer so hat nur der steifste davon den maximal erlaubten Durchmesser von 2315 an der Spitze. Die Anderen sind schon etwas dünner (2214 bzw. 2114)
Den 420er Spine erreicht man genauso mit einem X23 2312er. Rückblickend auf die X7 Eclipse Schäfte unterscheiden sich die angegebenen Spinewerte mit 510 für 2114 und 425 für 2214 nur wenig zu denen des RX7. Nebenbei: Allesamt Spinewerte weit weg von dem was Otto-Normalschütz:innen brauchen und schon gar nicht was Easton uns weiß machen möchte wenn behauptet wird das die RX7 ab Zugstärken von 30lbs und Pfeillängen ab 23" verwendbar seien.

Zum Taper selbst: Ein Vereinskollege hatte 2020 schon einen Satz besorgt. So konnte ich sie mir mal ansehen. Auffällig war eine eigenartig raue Oberfläche von ca. 2cm Länge ungefähr in der Mitte des Schafts. Normalerweise haben Aluschäfte eine durchgehend wunderbar glatte Oberfläche. Mit der Schiebelehre geprüft zeigte sich, daß genau dieser raue Bereich der Übergang vom vorderen dicken Schaft zum hinteren dünnen Bereich ist.
War schwer zu photographieren. Auf den Bildern ist es im Bereich der Ziffernfolge 9742 zu sehen.
RX7_01.jpg
RX7_02.jpg
Für mich war das sehr enttäuschend. Nicht nur das ich mir von einem Taper was anderes erwarte als zwei zylindrische Bereiche vorne und hinten. Auch dieser Übergang ist so lieblos und billig gemacht das ich sie mir allein deshalb schon nicht kaufen würde.
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abgemeldet01

Re: Alu-Pfeile Easton RX7

Beitrag von abgemeldet01 »

b_der_k_te hat geschrieben: 15. Nov 2022, 11:32 Dicke Pfeile für die Halle sind halt immer noch beliebt. Nur, dicke Pfeile sind entweder sehr steif (=niedrigen Spinewert), oder sind so dünnwandig das sie den Ruf haben schnell man abzubrechen. Schütz:innen die weichere Pfeile benötigen, gehen dadurch "dem Markt" verloren. Eine Verjüngung, also ein dünnerer Schaft zum Nockenende hin kann da schon was bewirken. Technisch wäre das schon klasse wenn ein Aluschaft hinten immer dünner wird. Es gibt Stimmen die behaupten das dadurch das Heck beim Vorbeiflug mehr Abstand zum Bogen bekommt. (Weil es dünner ist, ist der Bereich auch weicher, biegt sich mehr und ist deshalb weniger im Weg.) Eine Eigenschaft die auch schon den gebarrelten Schäften ACE und X10 nachgesagt wird. Technisch betrachtet ergäbe so ein Taper einen gleichmäßigeren Spannungsverlauf im Material - wie bei einem Tragarm.
....
Hallo b_der_k_te,
Danke für die ausführliche Antwort. Ich verstehe den "Sinn" dieses Designs überhaupt nicht. Das beste Pfeildesign haben die ACE Schäfte, die waren konsequent auf geringe Masse und geringer Luftwiderstand (Durchmesser !!!) konstruiert. Der Preis für diese technologische Hochleistung war angemessen. Auf kurze Entfernung sind die AL-Pfeile von Easton ideal. Man kann auf größere Durchmesser geht, um seine Chancen der höheren Punktzahl zu erhöhen und dann die exakte Abstimmung über die Pfeilänge und die Spitzenmasse einstellen. Das ist eine Abstimmungssache.
Das Heck des Pfeiles spielt bei passender Abstimmung überhaupt keine Rolle.
Die endgültige Optimierung des Pfeilsatzes kann nur über Treffbildschießen erfolgen:
https://cnentwig.home.ktk.de/31_08_15_A ... ldern.html
Der Verlauf der wichtigen Größe der Pfeildurchbiegung ist hier dargestellt:
https://cnentwig.home.ktk.de/Bilder_Tec ... Schaft.jpg
Und die Lage des Schaftes während des Schusses hier:
https://cnentwig.home.ktk.de/Bilder_Tec ... unktes.jpg
Nur wenn es denn so wäre... Und da es neu ist vergleicht auch Niemand mehr mit "den alten" Schäften.
Doch.
Ich.
:D
Gruß und
"Gut Schuss!"
wünscht
Christian
b_der_k_te
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Re: Alu-Pfeile Easton RX7

Beitrag von b_der_k_te »

ullr hat geschrieben: 16. Nov 2022, 06:54
Nur wenn es denn so wäre... Und da es neu ist vergleicht auch Niemand mehr mit "den alten" Schäften.
Doch.
Ich.
Das war aus dem ersten Post nicht ersichtlich. Dann hättest Du gleich selbst die Daten rein schreiben können.
ullr hat geschrieben: 16. Nov 2022, 06:54Ich verstehe den "Sinn" dieses Designs überhaupt nicht.
Aus Sicht von Easton ist die einzige Sinnfrage auf die es ankommt: "Kann das Produkt verkauft werden?" Wenn das mit einem technisch sinnvollen Fortschritt zusammenfällt ist es schön und "nice" aber dies ist nicht notwendig für einen Verkaufsschlager. Bei den Jagd-Schäften bieten sie ebenfalls einen getaperten Typ an; den FMJ T64. "T" steht wohl für Taper und die 64 bedeutet das der Durchmesser von vorne 6mm auf hinten 4mm zurück geht. Was nicht gesagt wird ist, daß Easton da den Innendurchmesser meint! Bei jenen und den RX7 suggeriert Easton das die Durchmesseränderung sich über einen langen Bereich des Schaftes hinzieht. Bei den RX7 sind das 2cm, also eher eine Stufe als eine (verlaufende) Rampe.

Das die Formgebung des Pfeilhecks keine Rolle spielen mag, ist Deine persönliche Meinung. Andere sehen es eben anders und auch die haben ihre Argumentationslinien. Bitte setze Dein Modell welches Du stets hervorhebst nicht mit der Realität gleich. Denn eben weil es nur ein Modell ist, kann es nicht alle Einflüsse abdecken. Wenn Du das Heck in Deinen Berechnungen unberücksichtigt läßt, heißt das nicht das davon kein Einfluß kommen darf.
Es ist Abstimmungssache, Du schreibst es selbst. Man wird auch diese RX7 passend abstimmen können. Was, außer der Preis, spricht also gegen diese Schäfte? Wenn Du da nichts vorbringen kannst, laß doch die Kunden entscheiden.

Rein rhetorisch, Du brauchst nicht darauf zu antworten, verstehe ich gar nicht warum Du hier überhaupt die Links auf Deine Webseite rein packst. Das tut doch überhaupt nichts zur Sache. Aus meiner Sicht können wir in diesem Thread nur Argumente zu Vor- und Nachteilen ausführen um die Leser zu informieren. Aus den Links kommen aber keinerlei Infos die für die RX7 relevant sind.
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Kitty
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Re: Alu-Pfeile Easton RX7

Beitrag von Kitty »

Die Frage nach diesen Pfeilen habe ich in dem anderen Forum gestellt. Dort hatte sich bisher keiner gemeldet. Danke für eure Meldungen hier.

Die Schäfte kosten je nach Händler auch unter 10 € inkl. Insert für die Nocke.
Onkel Toms Bogenshop
Ich habe bei meiner Fragestellung zu Sherwood Bogensport verlinkt, die diesen Schaft recht teuer anbieten (knapp 13 €, siehe auch Abgabe von ullr). Ansonsten hat Sherwood ja immer Preise im guten Durchschnitt.
Der sehr gängige Easton X7-Schaft ist auch preislich nicht weit von 10 € entfernt.
Billigere Alupfeilen von Easton kenne ich persönlich nur aus dem Kinder- und Anfängerbereich.

Diese RX7 habe ich letztes Jahr gekauft, da ich auch neugierig war.
Meine Vorgänger-Alus waren zudem nach Umstellung auf andere Wurfarme (Uukha UX 100, 30# auf VX 1000, 32#) nicht mehr ordentlich zu schießen, da zu weich.

Ich habe letzte Woche mein Material überprüft und neu abgestimmt. Das beinhaltete auch einen Rohschafttest. Den habe ich erst in meiner Wohnung auf 7m (Ich konnte da auch schon etwas sehen und in Ruhe rumprobieren.) und anschließend in der Halle auf 10-18m gemacht. Wenn die Rohschäfte sauber geschossen werden, dann sah das ganze dann auch entsprechend gut aus.
https://ibb.co/nL2XmBx
Die weichesten Schäfte, also die 525er, passen gut zu meinem Bogen. Meinen langen Armen und den schnellen Uukhas sei gedankt.
Am Wochenende habe ich mit den RX7 ein Turnier draußen auf unterschiedlichen Distanzen geschossen (windstill). Habe ein sehr gutes Ergebnis erreicht.
Seitliches Verstellen bei Entfernungswechsel nicht notwendig, nur - sollte ja klar sein- Höhenverstellung des Visier. Gute und berechnenbare Gruppierung auf allen Distanzen.

Alu-Pfeile nutze ich nicht, weil sie gewöhnlich dicker sind, als ACE-Stricknadeln, sonder wegen des Stramitbeschusses auf Turnieren. Bei der diesjährigen Landesmeisterschaft auf 70m ist mir auch wieder ein ACE (mit langem Insert) zerbrochen.
Bogenschützin mit Leib und Seele, seit nun mehr als 11 Jahren!
MK Alpha, Uukha SX+ 36#, 68", Shrewd Revel-Stabis, Easton ACE & X7
abgemeldet01

Re: Alu-Pfeile Easton RX7

Beitrag von abgemeldet01 »

b_der_k_te hat geschrieben: 16. Nov 2022, 13:56 ...
Das die Formgebung des Pfeilhecks keine Rolle spielen mag, ist Deine persönliche Meinung. Andere sehen es eben anders und auch die haben ihre Argumentationslinien. Bitte setze Dein Modell welches Du stets hervorhebst nicht mit der Realität gleich. Denn eben weil es nur ein Modell ist, kann es nicht alle Einflüsse abdecken. Wenn Du das Heck in Deinen Berechnungen unberücksichtigt läßt, heißt das nicht das davon kein Einfluß kommen darf.
...
Hallo b_der_k_te, der Pfeil muss sich bein Abschuß durchbiegen (Recurve!) und die Größe der Durchbiegung und die Biegefrequenz spielen eine große Rolle für die Abstimmung. Ich sehe in dieser Konstruktion (RX7) keinerlei Vorteile gegenüber den bisherigen Pfeilkonstruktionen. In der Halle kann man mit einem großen Durchmesser auf höhere Ringzahlen spekulieren, das erreicht man locker und preiswert mit Easton Al-Pfeilen, draußen kommt es viel stärker auf einen kleinen Durchmesser an, da schlägt der Luftwiderstand ab 50m gnadenlos zu. Da gibt es die geniale Konstruktion der ACE- und ACC-Easton Pfeile. der X10 ist in meinen Augen eine Fehlkonstruktion (Recurve!) weil er viel zu schwer ist. Der geringere Durchmesser spielt für den Luftwiderstand gegenüber dem Geschwindigkeitsverlust der Anfangsgeschwindigkeit keine Rolle mehr.
Das Pfeilheck ob kegelförmig oder zylindrisch spielt nur noch eine Rolle für die Befestigung der Befiederung.
[Sarkasmus]Nun ja, wenn die richtigen Spitzenschützen den RX 7 schießen wird bald die überragende Qualität dieser Konstruktion nachgewiesen sein. [/Sarkasmus]
Mich amüsiert es schon über Jahre hinweg, wie neue Produkte werbemäßig hochgejubelt werden.
Gruß und klar doch,
"Gut Schuss!"
Christian
Goldarcher
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Re: Alu-Pfeile Easton RX7

Beitrag von Goldarcher »

der X10 ist in meinen Augen eine Fehlkonstruktion (Recurve!)
:lol: :lol: :lol: ab hier les ich dann wohl nichtmehr weiter
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mark1968
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Re: Alu-Pfeile Easton RX7

Beitrag von mark1968 »

"Easton’s new RX-7 series 7178 aluminum arrow shafts incorporate a precision rear taper – effectively letting recurve shooters shoot a bigger arrow at a lower bow weight, and also with less point weight, while maintaining maximum shaft diameter for higher scoring potential."

"Die neuen Pfeilschäfte aus 7178 Aluminium der RX-7-Serie von Easton verfügen über einen präzisen hinteren Konus, der es Recurve-Schützen effektiv ermöglicht, einen größeren Pfeil mit einem geringeren Bogengewicht und auch mit weniger Spitzengewicht zu schießen, während der maximale Schaftdurchmesser für ein höheres Trefferpotenzial beibehalten wird."

DA liegt doch alleine schon der Vorteil der RX-7 Pfeile. :roll:
Auch ist der RX-7 jetzt keine super neue Erfindung. Der Pfeil ist bereits seit 2020 auf dem Markt. Auch ist der Preisunterschied jetzt nicht sooo riesig. 2-3Euro mehr halte ich da durchaus für vertretbar. Alleine das Design ist beim RX-7 viel aufwendiger.

Off-Topic: Beim Compound könnte ich ja noch eher den X7 schießen. Habe mich aber für den X²³ entschieden. Warum? Weil er mir besser gefällt.
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abgemeldet01

Re: Alu-Pfeile Easton RX7

Beitrag von abgemeldet01 »

Goldarcher hat geschrieben: 18. Nov 2022, 11:00
der X10 ist in meinen Augen eine Fehlkonstruktion (Recurve!)
:lol: :lol: :lol: ab hier les ich dann wohl nichtmehr weiter
Na gut, nur kurz:
Im Vergleich zum ACE hätte ein X10 auf 70m bei Seitenwind bei einer definierten Seitenwindstärke eine um 3cm geringere Seitenabweichung. Wir reden da über Trefferlage in der goldenen Zehn, also kein Vorteil des X10.
Andererseits würde der X10, wenn er mit der gleichen Visierstellung wie der ACE auf 90m geschossen wird, noch nicht mal die Scheibe treffen, sondern der Pfeil steckte im wohlgepflegten Rasen vor/unter der Scheibe.
1997 habe ich diese Untersunchung angestellt...
Hier der Artikel:
https://cnentwig.home.ktk.de/verwehtepfeile.html
Gruß und klar doch,
"Gut Schuss!"
Christian
abgemeldet01

Re: Alu-Pfeile Easton RX7

Beitrag von abgemeldet01 »

mark1968 hat geschrieben: 18. Nov 2022, 11:28 "Easton’s new RX-7 series 7178 aluminum arrow shafts incorporate a precision rear taper – effectively letting recurve shooters shoot a bigger arrow at a lower bow weight, and also with less point weight, while maintaining maximum shaft diameter for higher scoring potential."

"Die neuen Pfeilschäfte aus 7178 Aluminium der RX-7-Serie von Easton verfügen über einen präzisen hinteren Konus, der es Recurve-Schützen effektiv ermöglicht, einen größeren Pfeil mit einem geringeren Bogengewicht und auch mit weniger Spitzengewicht zu schießen, während der maximale Schaftdurchmesser für ein höheres Trefferpotenzial beibehalten wird."
...
Das ist eine Werbeaussage. Ich bezweifel, dass da ein wirklicher Vorteil drin steckt.
Versuch einer Erklärung:
Unter "kritische Knicklänge nach Euler" versteht man die Länge des Stabes, die mindestens gebraucht wird, um den Stab elastisch zu knicken (durchzubiegen). Wird sie unterschritten, knickt der Stab nicht mehr, sondern wird zusammengedrückt. Die Masse dieser Schaftlänge und die Spitzenmasse erzeugt bei der Startbeschleunigung die maximale Durchbiegung des Gesamtpfeiles. Wie der Pfeil am Heck aussieht ob konisch oder zylindrisch, hat darauf keinen Einfluss.
Gruß und klar doch,
"Gut Schuss!"
Christian
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